Die Hundeschule

 



Wer ein Tier hat, möchte mit ihm ein Team sein. Man wünscht sich eine schöne gemeinsame Zeit, eine Freundschaft auf Augenhöhe. 

Dennoch muss man sagen: Klare Kommunikation und Erziehung bietet Freiheit. Ein Hund "der hört" kann viel häufiger frei laufen und sein Leben genießen, als ein Hund der eben nicht hört. 

 

 

 

 

Wir legen Wert auf ein wirklich positives Arbeiten mit dem Hund - denn man kommt auch liebevoll zum Ziel. In unseren Augen ist das viel nachhaltiger als mit Druck und Strafe zu arbeiten. 

Du möchtest uns kennen lernen?
Dann schau dir gerne das Team näher an und lerne uns auch live kennen. 

Das Team

Hundetrainerin und Ausbilderin Mandy Fricke

Hi :-)

 

Mein Name ist Mandy Fricke und bevor ich nach Lichtenau ins Tiergesundheitszentrum kam, hatte ich 7 Jahre lang eine eigene Hundeschule in Gera (Thüringen).

 

Meine Ausbildung zur Hundetrainerin habe ich beim IfT (Institut für Tierheilkunde) absolviert… doch bevor ich euch hier mit einer Aufzählung von Aus- und Weiterbildungsliste langweile, erzähle ich euch lieber etwas von meinen Hunden, denn deren Geschichte beschreibt meine Karriere als Trainerin wohl am besten 😉

Eine Aus- und Weiterbildungsliste gibt’s, für jeden der möchte, dann am Ende des Textes trotzdem, der Vollständigkeit halber 😉

 

 

 

 

2011 zog der Shiba Inu-Rüde Shiro als Welpe zu mir. Am Abholtag biss er mir zur Begrüßung mit seinen Welpenzähnchen so fest in die Hand, dass ich ihn quasi festgebissen aus dem Kennel herausheben konnte. „Beißen“ stand von diesem Tag an auch noch eine ganze Weile ganz oben auf seiner Lieblings-ToDo-Liste… und nach einer aufregenden Welpenzeit folgte eine noch aufregendere Pubertät. Shiro hatte damals sämtliche Register eines „Teenagers“ gezogen: von extremen Emotionsschwankungen über „hilfe, ich kann nicht alleine bleiben“, über „ich vergesse alles, was du mir mal beigebracht hast“, bis hin zu „ich regel‘ das alles alleine“. Wenn ich heute jemanden, der Shiro kennt, erzähle, wie schlimm er damals war, dann mag das immer keiner so recht glauben. Denn heute ist der einstige Draufgänger ein meisterlicher Couchpotato, den man problemlos überall mit hinnehmen kann und der einfach nirgendwo in irgendeiner Form auffällt (außer durch Schönheit 😉). Er ist das, was viele als wohlerzogenen, perfekter Hund bezeichnen würden. Für mich und meinen Lebensgefährten ist er das auch. 

Doch es war ein weiter Weg dort hin und nein, ich habe bei meinem ersten, ganz allein aufgezogenen Hund bei weitem nicht alles richtig gemacht. Shiro ist aufgrund leider nur schlecht mit Artgenossen sozialisiert, denn damals dachte ich noch: „Hunde machen das unter sich aus“. Klar, die machen das unter sich aus. In Shiros Fall bedeutete das viel über den Haufen gerannt werden, unsanft rumgeschupst und auch sonst ziemlich viel gemoppt werden. Schlussendlich hatten wir dann eine ausgewachsene Leinenaggression und eine weitreichende Artgenossen-Unverträglichkeit. 

Ich besuchte mit ihm viele andere Hundetrainer. Und alle kamen zum selben, einzig wahren Schluss: „Mandy, dein Hund hat keinen Bock auf andere Hunde, akzeptiere es. Gib ihm Raum und Sicherheit“. Und als ich das dann nach fast 3 Jahren endlich akzeptierte, veränderte sich einfach alles. Bis dahin nur so semi funktionierende Trainingsansätze funktionierten endlich und bald schon waren Hundebegegnungen kein Problem mehr. 



Tja, und dann kam 2016 Lumi, eine Schweizer weiße Schäferhündin. Wie jetzt? Ein zweiter Hund, obwohl der erste nicht verträglich ist? Tja… das war so:

Ich hatte mir schon länger einen zweiten Hund gewünscht, der mich im Training begleitete. Für Shiro bedeuteten diese Trainingssituationen mit immer wieder fremden Hunden einfach immer Stress. Also entschied ich mich, es zu versuchen. Denn ein kleines Akzeptanzfenster gab es bei Shiro: kleine nette, nicht so aufdringliche Mädels. Nach reiflicher Überlegung und viel Kontakt mit einer tollen Züchterin, die einen passenden Welpen für uns auswählen sollte, war es dann irgendwann so weit. 

Lumi zog mit 9 Wochen bei uns ein und oh Mann, das waren 3 sehr nervenaufreibende Wochen! Mit meiner Züchterin war vereinbart, dass die Kleine zu ihr zurück darf, wenn es garnicht klappen sollte. Das war mir sehr wichtig, denn alles andere wäre den beiden Hunden gegenüber nicht fair gewesen. 

Nachdem er alles andere als erfreut über den neuen Mitbewohner war und Lumi ein ums andere Mal Prügel von ihm kassierte, war die Zeit gekommen, in der ich auf Shiro mir mühsam erarbeitetes Vertrauen in mich bauen musste: Ich regelte so ziemlich jede Interaktion der Hunde untereinander, immer nach dem Motto: es muss fair sein. Sie hatte nichts in seinem Körbchen zu suchen und er hatte sie nicht von ihrem Futternapf weg zu starren. Eifersüchteleien um meine Aufmerksamkeit tolerierte ich nicht und irgendwann nahmen die Annäherungsversuche der beiden untereinander zu. Und nach 3 Wochen folgte dann endlich ein Aufatmen, als die beiden miteinander spielten. Von da an war klar: Lumi darf bleiben. 

Wie ist es heute? Die beiden sind miteinander quasi wie WG-Mitbewohner. Sie lieben sich nicht, sie hassen sich aber auch nicht. Jeder gönnt dem anderen seinen Freiraum und manchmal wird auch zusammen gespielt. Es gibt keinen Chef unter ihnen, jeder hat seine Würde, die er notfalls auch verteidigt. Sie könnten beide nicht unterschiedlicher sein und das macht das Zusammenleben mit ihnen so wunderbar. 

Und wie ist Lumi sonst noch so? Sehr hütehundtypisch: immer dabei, immer bereit, mega eifersüchtig und unglaublich bewegungsfreudig. Wenn ich sie nachts um 3 Uhr fragen würde, ob sie mit mir 10 Kilometer laufen möchte, würde sie sofort an der Tür parat stehen. Shiro würde in die hinterste Ecke seiner Box kriechen und mich fragen, ob ich geisteskrank bin 😉

Lumi ist genau das geworden, was ich mir gewünscht habe: eine tolle Hundeschule-Mitarbeiterin. Sie hilft mir als Testhund, als Welpenerzieherin, als Hundeeinschätzerin, als Vorzeigefräulein. Sie ist einfach perfekt. Manchmal etwas nervig, aber perfekt 😉

Wie ihr seht, hab ich dank meiner beiden Chaoten schon viele Facetten hündischen Charakters kennenlernen dürfen. Doch wie lautet mein Motto: “man kann auch 30 Jahre Hunde züchten und trotzdem keine Ahnung haben“. Was ich bei meinen Hunden gelernt habe, konnte ich in den letzten 7 Jahren im Training mit anderen Hund-Mensch-Teams anwenden und weiterentwickeln. Und nicht selten musste ich auch umdenken, wenn eine Herangehensweise eben nicht geklappt bzw. gepasst hat. Heute bin ich auf dem Stand: ich habe kein festes Konzept. Ich habe einen großen, stets erweiterbaren Werkzeugkoffer voller Methoden und Herangehensweisen. Für mich ist es wichtig, den richtigen Weg für das einzelne Hund-Mensch-Team zu finden. 

Vielleicht hast du dich und deinen Hund ja in diesem Text wiedererkannt? Wenn du noch den richtigen Weg für dich und deinen Hund suchst, dann melde dich gerne bei mir! Ich bin mir sicher, dass wir ihn gemeinsam finden!

😊


Mandy

 

Tierärztin und Hundetrainerin Nicole Schreiter

 

 

Wir alle haben eine Leidenschaft für etwas. 

Die Leidenschaft von mir als Inhaberin und Tierärztin ist die Verhaltenstherapie von Hund und Katze.

 

 Zu oft wird übersehen, dass ein medizinischer Grund Ursache für die Verhaltensstörung ist - und zu oft wird behauptet, dass ein medizinischer Grund vorliegen muss um das Verhalten zu erklären. 

Die Kunst ist es das beides im Blick zu behalten und dann sinnvoll zu trainieren und sinnvoll zu behandeln. 


 

Wichtig ist auch mir: Training muss positiv sein. Ein Tier soll kein geknechteter Unterworfener sein, sondern ein Partner der gerne mit dem Besitzer arbeitet. Man kommt auch liebevoll zum Ziel - mit der richtigen Anleitung und dem richtigen Trainer.

04.2017     Approbation zur Tierärztin

05.2017     Beginn Promotion am Institut für  

                  Tierernährung und Diätetik, Leipzig

04.2017     Angestellte Tierärztin in der  

                  Tierarztpraxis Puvogel, Insel Rügen

10.2017     Beginn Fernstudium Psychologie

03. 2018    Beginn der Weiterbildung zur

                  Zusatzbezeichnung Verhaltenstherapie 

08.2018     Angestellte Tierärztin in der Tierklinik

                  Anif, Österreich

10.2018     Eröffnung Manufaktur "HerzchenHund"

03.2019     Beginn als Dozentin für Tierheilpraktiker  

                  an der Laudius-Akademie

10.2019     Eröffnung "Die Netztierärztin"

                  Erlaubnis nach §11 TierSchG zur Arbeit als Hundetrainerin 
                  

08.2020     Eröffnung "Nicole Schreiter Akademie" 

 

01.2021     Gründung der Nicole Schreiter GmbH

 

06.2021    Eröffnung des Tiergesundheitszentrums Lichtenau/Sa 

                 Eröffnung der Tierarztpraxis Lichtenau/Sa

                 Eröffnung der Hundeschule Lichtenau/Sa

 

 

Einzelne Fortbildungen führe ich hier nicht auf, da ich etwa 100 Stunden Fortbildung pro Jahr besuche und die Liste so ziemlich lang wäre. 

Die Kurse und Trainingsmöglichkeiten

Unsere Kurse und Trainingsmöglichkeiten sind sehr vielfältig. 

Uns ist es wichtig gemeinsam mit DIR den richtigen Weg zu finden. 


Deshalb findet ein kostenloses Erstgespräch telefonisch statt, in dem wir herausfinden wie wir dir schnellstmöglich zum Ziel verhelfen können und dich und eure Herausforderungen besser kennen lernen. 

 

 

Unsere Trainings setzen sich zusammen aus Einzelstunden, Gruppenstunden, Webinaren und Seminaren zur Vermittlung der Theorie. 

 


Wie bei unserem gesamten Konzept ist uns auch im Training das ganzheitliche Denken besonders wichtig, weshalb wir Trainingspakete immer ganz individuell schnüren. 

Trau' dich ruhig und melde dich, wir finden bestimmt einen Weg, wie wir dir helfen können.